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Feenwelt aus Ankersteinen ist geplant
Pünktlich zu Weihnachten 2019 soll ein neuer Ankersteinbaukasten erscheinen. Dieser wird in Kooperation mit den Feengrotten Saalfeld entstehen. Mit den traditionellen Ankersteinen können die Kinder ihr eigenes Feenweltchen, ihre Märchenhöhle oder andere Objekte und Gegenstände, die ihrer Fantasie rund um das Thema Feen und Trolle entspringen, bauen. Zusätzlich soll ein kleines Büchlein mit fünf Feen- und Troll-Geschichten dem Kasten beigelegt werden.  
„Mit dem neuen Produkt verbinden wir unsere Ausrichtung auf hochwertige Angebote aus natürlichen Materialien, die sogar in der Region produziert werden“, sagt Yvonne Wagner, die Geschäftsführerin der Feengrotten. „Und die Feengrotten sind für uns ein wichtiger Partner, um unsere Angebote noch mehr Familien zu präsentieren“, ist sich Ines Schroth, die Leiterin der Ankerbaustein GmbH, sicher. 
Daher der Aufruf an alle Ferienkinder: Schickt eure selbstgeschriebenen Geschichten rund um Feen und Trolle. Unter allen Einsendungen werden fünf Geschichten für das Büchlein ausgewählt. Wer will, kann eine eigene Zeichnung mitsenden. Die Verfasser der veröffentlichten Geschichten erhalten einen Besuch in den Feengrotten Saalfeld sowie eine Werksführung und eine tolle Spielzeit in der Ankerstein GmbH. 

Teilnehmen können Hortgruppen, Schulklassen und Familien. Einsendeschluss ist der 31. August 2019. (red) 
Die Geschichten können geschickt werden an rosalie@feen-zauberland.de oder per Post an die Saalfelder Feengrotten, Feengrotten-weg 2, 07318 Saalfeld 

Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow zu Besuch in der Manufaktur am 11.07.2019
Auf seiner fünftägigen Sommertour durch den Freistaat machte der Thüringer Ministerpräsident am Donnerstag halt in Rudolstadt, um sich die Manufaktur der Ankerstein GmbH anzuschauen.
Betriebsleiterin Ines Schroth erklärt Ramelow die Stationen in der Produktion, an der die Steine aus dem Granulat (Quarzsand, Schlämmkreide, Leinöl und Farbpigmente) gepresst und später "gebrannt" werden. Aktuell arbeiten sechs Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung in der Produktion.
Bereits auf der Industriekulturausstellung 2018 in Pößneck und im Januar auf der Grünen Woche probierte er sich an den Steinchen. „Er bevorzugte die roten“, erinnert sich Betriebsleiterin Ines Schroth. In einer Präsentation gab sie Ramelow und Gefolge, der von Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl (BfR) und CDU-Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck begleitet wurde, einen Überblick über Geschichte und das Portfolio des Unternehmens.

Schroth hob hier einen didaktischen Mehrwert gegenüber den Produkten eines dänischen Branchenkollegen hervor. „Bei Lego-Steinchen lernen die Kinder, dass aufeinanderstecken in jedem Fall hält.“ Bei den Ankersteinen, die nur durch Statik gehalten werden, sei mehr Um-die-Ecke-denken erforderlich, um Erfolgserlebnisse zu erzielen. „Das ist schon anspruchsvoller!“, so Schroth. Gerade vor dem Hintergrund immer stärkerer Digitalisierung in den Kinderzimmern sehe sie das als ein Pro-Argument.  
„Auf Ankersteinen kann man natürlich schlecht weiter scrollen“, scherzte Ramelow und empfahl Geschäftsführer Hans-Heinrich Tschoepke, mit der Internationalen Fröbelakademie in Bad Blankenburg zu kooperieren. Dort waren Anfang 2018 erstmals Kindergärtnerinnen und Studenten aus China zu Gast, um die auch in Fernost populäre Lehre Fröbels an ihrem Ursprungsort kennenzulernen. „Das würde genau zu Euch passen“, befand Ramelow. Man werde Kontakte knüpfen, bestätigte Schroth.  

Erst vor wenigen Tagen war eine Delegation aus Japan zu Gast, um sich im „analogen Spiel“ mit den Steinchen zu probieren. Workshops wie diese seien auch mit den chinesischen Gästen denkbar. Ramelow: „Gleichwertige Lebensverhältnisse können auch heißen, dass in jedem Kinderzimmer ein Anker-Steinbaukasten steht.“  
Erfolgserlebnisse, nicht im Spiel, sondern im Beruf, sollen auch die aktuell sechs in der Produktion Beschäftigten mit geistigem und/oder körperlichem Handicap erleben, die Ramelow beim Rundgang ihren jeweiligen Verantwortungsbereich und Produktionsablauf zeigten.  Dass ein ungebrannter Ankerstein ohne viel Kraftaufwand in der Hand zerbröselt und ein fertiger selbst unter größter Anstrengung nicht zu zerstören ist, vollzog Ramelow ebenso nach, wie den physisch fordernden Pressvorgang an einer alten Presse. „Steinreich“, kommentierte er die Lagerräumlichkeiten. „Alle Formvariationen mitgezählt, stellen wir momentan rund 1600 verschiedene Einzelelemente in ungefähr 400 Formen her“, sagte Tschoepke. Dazu kämen thematische Sondereditionen, etwa zum Bauhausjahr oder anlässlich der Thüringer Schlössertage anfang Juni von der Veste Heldburg.