Seit mehr als 135 Jahren werden Ankersteine nach traditionellem Rezept von Hand hergestellt. 100 Prozent natürliche Materialien, bestehend aus Kreide, Quarzsand, Farbpigmenten und Leinöl, erfüllen höchste ökologische Kriterien. Die hochwertigen, pädagogisch wertvollen Anker-Steinbaukästen sind Schatzkisten für große und kleine Baumeister. Burgen, Paläste, Türme, Brücken… der Kreativität und Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ankersteine sind langlebige Begleiter, die mit der Zeit durch ihre individuelle Patina noch schöner werden.

 

In der „Neuen Steinzeit ” wenden wir uns einer jungen Altersgruppe zu, die mit attraktiven Spielideen und Spielzeugen an das pädagogisch wertvolle Bausteinsystem herangeführt wird. Material, Qualität, Spielwert, alles bleibt erhalten - neu ist die Farbigkeit und eine Ausweitung der Möglichkeiten.

 

Geschichte


Jeder Ankerstein ist mit viel Liebe und Sorgfalt von Hand gefertigt, um ein Maximum an Qualität zu garantieren. Die hochwertigen, langlebigen Steine werden mit der Zeit höchstens noch schöner.
Produkte


Herstellungsverfahren und 100% natürliche Materialien erfüllen höchste ökologische Kriterien.
Ankersteine bestehen aus Quarzsand, Leinöl, Farb-
pigmenten und Kreide.
Herstellung

 
   
Freunde der Ankersteine wünschen sich neue Steinformen. Hier geht's lang zur Auswahlliste.
 

Aktuell

Auferstanden aus der Versenkung


Nah dran Ankerfreunde aus ganz Deutschland bauen in Rudolstadt Modell der Wartburg aus den 1950er Jahren wieder auf

Rudolstadt. Sie ist Thüringens Wahrzeichen Nummer eins: Die Wartburg. Seit dieser Woche steht sie als imposantes Modell aus Ankerbausteinen wieder in den Räumen der inzwischen zur AWO Rudolstadt gehörenden Ankerstein GmbH in der Breitscheidstraße. Dass es dazu kam, ist einer Fünfergruppe engagierter Ankerfreunde zu verdanken: Werner Bickel, Helmuth Schulze, Dieter Schäfer, Otto Hahn sowie Seven Domke. Sie kommen aus Wurzbach, Berlin, Kranichfeld und der Nähe von Hamburg.
 
„Wir wussten von diesem Modell, das bis zum Auszug des Spielhausvereins in der Richterschen Villa stand“, sagt AWO-Geschäftsführer Hans-Heinrich Tschoepke. Von dort brachte man es damals Hals über Kopf auf die Heidecksburg. Abgesehen von gelegentlichen Besuchen interessierte Ankerfreunde fristete es ein Dasein im Magazin. „Bis wir nach der Übernahme des Betriebes gesagt haben, wir holen es wieder aus der Versenkung und stellen es hier auf“, so der AWO-Chef.
 
Der im Herbst in der Clubzeitung der Ankerfreunde gestartete Aufruf, ob sich jemand vorstellen könne, beim Wiederaufbau zu helfen, findet Gehör. Doch die erste Begegnung mit dem guten Stück ist für die Beteiligten zunächst ziemlich ernüchternd. „Wie sollen wir das schaffen“?, fragen sich die fünf Männer nach dem Anblick, als alle Teile ausgepackt waren. „Ehrlich gesagt, wie waren doch etwas erschrocken“, bringt es Seven Domke auf den Punkt.
 
Auf zwei Platten war das Modell im Magazin der Heidecksburg aufbewahrt. „Eine davon stand Hochkant, da kann man sich vorstellen, zu welchen Beschädigungen es gekommen war“, sagt Helmuth Schulze.
 
Der Berliner hat eine besondere Beziehung zu diesem Meisterstück der Ankersteinbaukunst. Er war es, der es 1986 zufällig im „Deutschen Haus“ im damaligen Westteil der Stadt entdeckte. Der Lehrer und frühere Konrektor ist zu dieser Zeit schon Mitglied im Club der Ankerfreunde, der seinen Sitz in Holland hatte.
 
Erschaffen hat das Modell Hans Ludwig in den 1950er Jahren. Der Berliner Druckereibesitzer hat viel Zeit in sein Hobby Ankerbausteine gesteckt. Die nach zwei Jahren Arbeit fertige Wartburg stiftete er dem damaligen „Haus der ostdeutschen Heimat“ in Berlin, dem späteren „Deutschen Haus“.
 
Nach der Wende lebt in Rudolstadt die Ankertradition wieder auf, die in den 1960er Jahren eingestellte Produktion wird wieder aufgenommen. Der Spielhausverein kümmert sich um das Erbe. Und darum, dass das Modell nach Rudolstadt gebracht und in der Richterschen Villa aufgebaut wird. Zugute kommt den Rudolstädtern, dass sich der Betreiberverein des „Deutschen Hauses“ auflöste.
 
Seit dieser Woche nun lässt das Wartburg-Modell die Herzen aller Ankerfreunde wieder höher schlagen. Vier Tage haben die fünf Herren zugebracht, um es originalgetreu wieder herzurichten. Was sie fasziniert ist die Größe des Modells.
 
Ein Kunstwerk aus etwa 30 000 Steinen
 
„Wir haben uns zusammengefunden und gesagt: Das kriegen wir wieder hin“, sagt Helmuth Schulze. „Schließlich sind wir alles Leute, die schon mit den Steinen gebaut haben und wissen, wie es geht. Das war sehr hilfreich. Ganz wichtig war, dass wir gesagt haben: Wir fangen jetzt an. Dann sieht man auch schnell die Fortschritte“, ergänzt Dieter Schäfer. Auch er ist Berliner und besitzt die wahrscheinlich größte Sammlung an Bauten aus Ankersteinen.
 
Schätzungsweise 30000 Steine sind verbaut für das Wartburg-Modell, das auf einer Grundfläche von 6,5 mal 1,5 Metern steht und rund 600 Kilo wiegt. Haus um Haus nehmen sich die Ankerfans vor. Fügen alte Steine zusammen, lassen aus Einzelteilen Mauern, Dächer und Bögen entstehen, ersetzen fehlende Steine durch neue, entfernen Staub. „Sogar jedes Fachwerk-Element war ein einzelner Stein. Diese gibt es nicht im Original. Da musste schon mal eine Feile angesetzt werden“, erklärt Dieter Schäfer. Das Besondere: Die hier verwendeten Steine sind deutlich kleiner als die in den klassischen Ankerbaustein-Kästen vorhandenen. Aber es sind alles original Ankerbausteine.
 
„Hier vermischt sich Modellbau mit Ankerbaustein-Tradition“, ergänzt Seven Domke. Der Mann aus Ahrensburg bei Hamburg ist im Gegensatz zu seinen Mitstreitern erst seit kurzem von Anker-Virus infiziert. „Ich habe zufällig ein Prospekt in einem Eisenbahnmuseum entdeckt. Vorher kannte ich die Ankersteine nicht. Aber ich war gleich fasziniert und habe mir den ersten Kasten gekauft. Dann war ich zum Tag der offenen Tür hier und bin auch dem Club der Ankerfreunde beigetreten“, sagt er.
 
Otto Hahn kennt die Ankerbaustein-Geschichte aus dem Effeff. Er war selbst dabei, als das Modell damals aus Berlin nach Rudolstadt geholt wurde. Und als es in den 2000er Jahren nach der Übertragung der Richterschen Villa an die Alteigentümer dort wieder raus musste. Jetzt selbst mit Hand anzulegen und das beeindruckende Objekt mit seiner wechselvollen Geschichte wieder auf Vordermann zu bringen ist ihm eine Herzenssache. „Der Ankerbaustein ist ein Überlebenskünstler. Er war schon kurz nach seiner Erfindung das erste Mal bedroht, als die Brüder Lilienthal ihre Idee nicht an den Markt bringen konnten. So setzte sich die Geschichte mit immer wieder auftretenden Unterbrechungen fort. Jetzt hat die AWO den Staffelstab übernommen. Wir sind froh, dass sie diesen Schritt gewagt hat. Es ist ja keine leichte unternehmerische Entscheidung“, meint er.
 
„Es ist eine Augenweide, wenn man jetzt in den Raum kommt. Wir freuen uns, dass dieses Modell jetzt wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist. Es freut uns als Ankerfreunde besonders, dass wir damit auch die Bekanntheit der Firma steigern können. Das gibt es tatsächlich nirgendwo auf der Welt zu sehen, nur hier“, sind sich die Baumeister einig.

Quelle: OTZ Heike Enzian / 24.03.18
Homepage: hier geht es zum Originalartikel
 

Altes Rezept und neue Ideen - MDR zu Besuch bei der Ankerstein GmbH


Anlässlich der bevorstehenden Spielwarenmesse, welche vom 31.01. bis 04.02.18 in Nürnberg stattfindet, stattete am Mittwoch ein Team des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) der Ankerstein GmbH in Rudolstadt einen Besuch ab.

Sie erhielten eine Einsicht in die einzelnen Schritte der Produktion vom Pressen der Steine bis zum Einpacken der jeweiligen Kästen für den anschließenden Versand.

Als neues Produkt wurde der Tierkasten vorgestellt, welcher zur Messe dann der breiten Öffentlichkeit präsentiert wird.

Herr Tschoepke berichtete über die Pläne für die Zukunft des Unternehmens, welche auch die Erweiterung der Produktpalette um eine therapeutische und pädagogische Linie vorsieht.

Falls Sie den Beitrag verpasst haben, können Sie ihn sich hier anschauen.

 

Weihnachtsbescherung für Kinderheime im Kreis Opole


Saalfeld. Schnell waren die Weihnachtspäckchen, die in den Wochen zuvor für die Kinderheime im Partnerkreis Opole gesammelt worden waren, im blauen Opel Vivaro verstaut. Kazin Miroslaw und Tomasz Perka, beide als Kraftfahrer im Partnerkreis Opole tätig, hatten die Päckchen zusammen mit der Amtsleiterin der Inneren Verwaltung, Nicole Heidrich, der Mitarbeiterin Ines Scherf und Auszubildendem Oliver Lewicka vom Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt innerhalb weniger Minuten vom Sammelplatz per Hubwagen und Aufzug zum Transporter geschafft.

Die Weihnachtspäckchenaktion der Mitarbeiter von Landratsamt und Kreissparkasse hat eine langjährige Tradition. Das neue in diesem Jahr: Opoles Landrat Henryk Lakwa nutzte die Päckchenaktion, um den Partnerkreis wieder ein wenig besser kennenzulernen und die Päckchen selbst abzuholen.

Vor einigen Wochen hatte seine Verwaltung Alter und Namen von 63 Kindern aus den Kinderheimen in Turawie, Tarnowie und Chmielowicach durchgegeben. Für alle hatte sich ein Pate im Landratsamt oder bei der Kreissparkasse gefunden, der oder die ein persönliches Geschenkpaket zusammengestellt hatte. „Außerdem haben wir aufgrund der Geldspenden der Mitarbeiter auch noch etliche Erstausstattungen für die jungen Leute organisieren können, die das Heim verlassen und in ein selbstständiges Leben starten“, erläutert Organisatorin Nicole Heidrich.

Landrat Marko Wolfram hatte die kleine polnische Delegation anlässlich der Weihnachtspäckchenaktion nach Thüringen eingeladen. Auf dem Programm standen diesmal Rudolstädter Themen und Orte. So wurden die Friedrich-Adolf-Richter Schule in Schwarza besucht sowie der Produktionsstandort für die Fabrikation der Ankerbausteine.

Der weitere Schwerpunkt des Besuchs am Nachmittag galt dem Thema Schiller – mit einer Sonderführung im Schillerhaus ebenso wie dem erlebnisreichen Besuch von „Schillers Weihnacht“ in Rudolstadt.

Quelle: OTZ - 14.12.17 Hier geht es zum Originalartikel